Anbetung in Wahrheit und im Geist – Rahel Weiss

Der folgende Artikel ist von Rahel Weiss aus Norden / Ostfriesland geschrieben worden. Ihren Blog findet ihr unter:
https://rahelweiss.wordpress.com

In Geist und Wahrheit

In den letzten Wochen ist mir noch einmal tiefer bewusst geworden, wie wichtig es ist, dass wir unser ganzes Sein vor den Vater bringen, wenn wir Ihm im Lobpreis und in der Anbetung begegnen wollen.

Mein eigenes Leben ging mir so durch den Kopf, was ich all die Jahre getan habe und was die Motivation und der Motor hinter allem war. Dabei spürte ich, dass Gott die Liebe zu Ihm darin sieht, aber dass Vieles von Quellen in mir gespeist wurde, die einen Mangel in meinem Herzen darstellten. Diesen Mangel und die Art wie ich ihn kompensiert habe, konnte ich gut fromm verkleiden, so dass er mir selbst nicht so sehr bewusst war und aufgefallen ist.

Während ich da noch über mein eigenes Herz nachsann, begegnete mir eine Botschaft von Johannes Hartl, die mir sehr weiter half zu sehen, was in mir vor sich geht und in welcher Weise Gott und ich uns in Wahrhaftigkeit begegnen können und eine Veränderung stattfindet.

Er sprach über zwei Weisen, in denen wir manchmal versuchen uns Gott zu nahen. Zum einen gibt es die, die ihre Probleme verdrängen und vorgeben „so im Geist zu sein“. Sie sagen, es sei nicht wichtig und scheinen über den Dingen zu schweben. Ganz ehrlich gesagt, würde ich mich zu dieser Rubrik zählen. Obwohl ich ernsthaft Gott darin lieben wollte, hat aber eigentlich diese Verdrängung stattgefunden und Gott konnte mir da in der Wirklichkeit meines Lebens nicht begegnen.

Auf der anderen Seite gibt es die, die so „authentisch“ sind, dass sie es als Heuchelei empfinden, zu singen, zu klatschen, zu tanzen und jauchzen, wenn sie sich nicht danach fühlen. Da ich vom anderen Lager war, habe ich auf diese Weise immer etwas reagiert.

Was Johannes Hartl deutlich machte, war, dass es wichtig ist, dass beides irgendwie zusammen kommt. Dass wir alles, was uns gerade ausmacht, mit in die Gegenwart unseres Vaters im Himmel bringen. Nur dann kann Er dem Ganzen in uns begegnen. Dass wir uns dabei aber nicht selber in unsere Schwierigkeiten, Probleme, Herausforderungen fallen lassen, sondern uns im Vertrauen, dass unser Gott darüber regiert, Ihm nahen und Ihm überlassen und so auch singen können, wenn es uns eigentlich nicht gut geht.

Das hat mir den Satz, den Jesus der Frau am Jakobsbrunnen gesagt hat, in einem neuen Licht erscheinen lassen, dass die wahren Anbeter, den Vater in Geist und Wahrheit anbeten (Johannes 4,23).

Es ist wichtig, dass wir alles, was unser Leben in der irdischen Welt gerade ausmacht, mitbringen und in die himmlische Dimension bringen. Wir sind wahrhaftig, wenn wir sagen: „Ja, so ist es, so sieht es gerade aus!“ und wir sind im Geist, wenn wir es dem Vater überlassen, dem zu begegnen und Ihn darüber anbeten!

In Geist und Wahrheit

Source: rahelweiss.wordpress.com/2020/02/01/in-wahrheit-und-im-geist/

Schneeglöckchen im Februar – by me ;-)

Schneeglöckchen im Februar
sind wie das Licht am Ende des Tunnels.
Eine Hoffnung auf Licht und Wärme.
Und ein Versprechen,
dass Dunkel und Kälte keinen Bestand haben.

Jesus selbst hat gesagt:
Ich bin das Licht der Welt
Wer in mir nachfolgt wird nicht
wandeln in der Finsternis sondern
das Licht des Lebens Haben.

In Ihm finden Dunkel und Kälte ein Ende.
In Ihm haben wir das Ende des Tunnels erreicht.
In Ihm erleben wir Licht und Wärme.
wie Schneeglöckchen im Februar.

HS Feb. 2008